Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Weg von den Tropfen - Studie für Patienten mit Glaukom

24.02.2017 - Bei vielen Glaukompatienten reicht eine medikamentöse Therapie zur Senkung des Augeninnendrucks eigentlich aus. Aufgrund von Nebenwirkungen der Medikamente (Jucken, Brennen, Rötung, Druckgefühl des Auges) oder auch aufgrund von schwer handhabbaren Tropfgefäßen, kommen manche Patienten jedoch mit Augentropfen allein nur schwer zurecht.

Aus diesem Grund beteiligt sich die Universitätsaugenklinik an einer weltweit durchgeführten Zulassungsstudie für ein neues Medikament, das im Idealfall nur einmal im Quartal angewendet werden muss. In einem kurzen ambulanten Verfahren wird hierfür ein winziger Medikamententräger (Durchmesser ca. 0,25mm!) direkt an seinen Wirkort im Auge gespritzt. Während er sich dort im Verlauf mehrerer Monate langsam auflöst, wird kontinuierlich das drucksenkende Medikament freigesetzt.

Durch diese Art der Anwendung direkt am Zielort kann die Dosierung des Medikaments (und damit mutmaßlich auch die Nebenwirkungen) viel geringer sein, als bei herkömmlichen Augentropfen.


Sie haben Interesse an der Studie teilzunehmen und erfüllen folgende Kriterien:

     •      Patienten mit Offenwinkelglaukom,

     •      die älter als 18 Jahre alt sind,

     •      deren Augendruck mit 1-2 Medikamenten gut eingestellt ist,

     •      die keine sonstigen schweren Allgemein- oder Augenerkrankungen haben.

… dann melden Sie sich in der Studienabteilung der Uni-Augenklinik, Frau Ehmer, 0391/67-13558 oder angela.ehmer@med.ovgu.de
Letzte Änderung: 23.02.2017 - Ansprechpartner: Webmaster